So ermitteln Sie den Stromverbrauch Ihrer Geräte

Wenn die Stromrechnung per Post ins Haus kommt, beleibt so manch einem Verbraucher die Luft im Hals stecken, weil wieder eine Nachzahlung in einer unerklärlichen Höhe entstanden ist. Woran aber liegt dieser hohe Stromverbrauch, wenn doch immer darauf geachtet worden ist, dass keine Geräte eingeschaltet sind, die nicht in Gebrauch sind.

Das Wissen über den Stromverbrauch von Geräten kann Geld sparen

Es ist sinnvoll zu ermitteln, wie viel Strom die einzelnen Geräte in einem Haushalt überhaupt verbrauchen. Zu berechnen ist der Stromverbrauch eigentlich ganz einfach. Benötigt wird dazu die Leistung in Watt und die Zeit des Einsatzes des Gerätes in Stunden. Für die Errechnung des Energieverbrauches in einem Jahr muss lediglich die Leistung mit den Stunden multipliziert werden. Daraus ergibt sich der Energieverbrauch in Wh. Wer den gewöhnlichen Verbrauch (kWh) erfahren möchte, muss den Energieverbrauch in Wh durch 1000 dividieren. Um auch die Kosten zu errechnen, welche mit dem Stromverbrauch entstehen, werden die kWh mit dem Strompreis (angegeben in Cent/kWh) multipliziert.

Beispiel: Ein 10 Watt Fernseher mit 20 Stunden im Standbybetrieb hat folgenden Verbrauch: 10 Watt * 20 Stunden * 365 Tage bedeutet 73.000 Wh im Jahr, was 73 kWh ausmacht. Bei einem Strompreis von 16 Cent/kWh bedeutet dies 11,70 Euro jährlich. Und das Obwohl das Gerät im Standbymodus steht.


Stromverbrauch senken – Kosten sparen

Wer den Stromverbrauch noch genauer messen möchte, weil der Verdacht besteht, dass ein Gerät defekt ist, kann den Verbrauch mit einem speziellen Messgerät ermittelt. Gemessen wird dabei nicht nur an einem Tag, sondern meist für eine Woche.

Die Messgeräte können bei Energieberatungsstellen und auch den Stromversorgern ausgeliehen werden. Natürlich können die Messgeräte auch in Elektronikgeschäften gekauft werden. Es muss dabei aber nicht auch ein teures Gerät zurückgegriffen werden. Wer dann Geld sparen möchte, sollte Geräte, die einen zu hohen Stromverbrauch aufweisen, ausgetauscht werden. Sollte dies auch nicht die gewünschten Erfolge bringen, kann durch einen Strompreisvergleichsrechner ein günstigerer Stromanbieter gefunden werden.



Der Stromvergleichsrechner – sparen und Kosten senken

Jedes Jahr gibt es Erhöhungen bei den Strompreisen. Dadurch erhöhen sich auch die Kosten für den Stromverbrauch und zahlreiche Haushalte müssen mit Nachzahlungen rechnen. Damit die Kosten gesenkt und die Nachzahlungen verringert oder verhindert werden können, kann ein Stromvergleichsrechner dazu verhelfen, den Stromanbieter zu wechseln.

Der Vergleichsrechner ist in der Regel sehr einfach und fast übergleich gleich. Benötigt werden im Grunde nur sehr wenige Daten. Hierzu gehören der kWh-Verbrauch in einem Jahr und die Postleitzahl des Wohnortes. Schon werden einem die verschiedenen Stromanbieter aufgezeigt. Die angegebenen Preise, mit welchen eventuell die Kosten für den Stromverbrauch gesenkt werden können, sind für ein Jahr und es werden auch die verschiedensten Anmerkungen gemacht. Hierzu gehört beispielsweise die Anzahl der Monate für die Preisgarantie, Vorauszahlungen in Monaten, Frei-kWh oder auch ein Neukundenbonus.

Damit durch den Stromverbrauch die Kosten gesenkt werden können, ist es manchmal unumgänglich, den Anbieter zu wechseln. Bei einem Stromvergleichsrechner ist es meist auch direkt möglich, die Unterlagen bei dem jeweiligen Anbieter anzufordern oder den Antrag zum Wechsel auszufüllen. Natürlich kann der Stromverbrauch an sich durch einen Wechsel nicht verringert werden, aber an den Kosten kann zunächst gespart werden.

Den eigenen Strombedarf an den Verbrauch Ihrer Geräte anpassen

Damit aber auch zusätzlich der Verbrauch gesenkt wird, ist es natürlich notwendig auch zu schauen, ob an den Geräten, die in den Haushalten stehen, etwas verändert werden kann. Beispielsweise neue Geräte mit sparsameren Energieeffizienzklassen kaufen oder die Geräte nicht im Standbymodus geschaltet zu lassen, sondern vollständig vom Stromnetz zu trennen.

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